Bis 2025 will die zu L’Oréal gehörende Marke Garnier in Verpackungen zu 100 Prozent auf die Verwendung von Neuplastik verzichten. Ein Schritt auf dem Weg: In der Linie „Garnier BIO“ kommt bei der pflegenden Bio-Hanf Gel-Creme nun eine teilweise aus Papier bestehende Kosmetiktube zum Einsatz.

Mit der Linie „Garnier BIO“, die 2019 lanciert wurde, will Garnier die Naturkosmetik auch den Verwendern von konventioneller Kosmetik näherbringen. Garnier hat für seine zertifizierte Naturkosmetikmarke im Juli 2020, in enger Zusammenarbeit mit Verpackungsspezialist Albéa, eine innovative Kosmetiktube für die pflegende Bio-Hanf Gel-Creme entwickelt. Bei der Kosmetiktube wurde ein Teil des Plastiks durch Pappe ersetzt. Die Tube enthält ein FSC-zertifiziertes, papierbasiertes Material. Sie reduziert damit den Plastikanteil um 49 Prozent.

Nachhaltigkeitsprogramm „Green Beauty“

Garnier bekennt sich mit dem Programm „Green Beauty“ zu noch mehr Nachhaltigkeit entlang des gesamten Produkt-Lebenszyklus. Nach Unternehmensangaben soll an jedem Element der Wertschöpfungskette angesetzt werden, um die Umweltbelastungen bis 2025 deutlich zu reduzieren. Zu diesen Zielen bekennt sich Garnier im neuen Nachhaltigkeits-Report, welcher von der Unternehmensberatung & Wirtschaftsprüfung PWC auditiert wurde.

Darin enthalten sind Pläne für mehr Einsatz von recycelten Materialien: Bis 2025 will Garnier zu 100 % auf die Verwendung von Neuplastik in seinen Verpackungen verzichten und damit 37.000 Tonnen Kunststoff pro Jahr einsparen. Bis 2025 sollen zudem alle Verpackungen wiederverwendbar, wiederverwertbar oder kompostierbar sein. Im Jahr 2019 wurden durch die Verwendung recycelter Kunststoffe bereits 3.670 Tonnen an Neuplastik eingespart.